Biolandhof Tollgrün

1984 / 1985  -Vorgeschichte-
 
Gründung zweier kleiner Biobetriebe (in Gemünden im Vogelsberg und in Hüttenberg / Oppershofen) ohne eigene Flächen, eigenen Hof oder Kapital mit der Grundmotivation: Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen durch ökologische Landbewirtschaftung. Beide Betriebsleiter haben zuvor an der Uni Giessen Agrarwissenschaften studiert. Gerhard Knies sammelte nach dem zuvor im Vogelsberg erste Erfahrungen in den Bereichen Ackerbau, Grünlandbewirtschaftung mit Schafhaltung, Feldgemüsebau und eigener Dorfbäckerei. Hier lernte Gerhard Knies auch seine spätere Frau Eva Lienenlüke kennen, die damals ebenfalls ein Studium der Agrarwissenschaften in Gießen absolvierte. Volker und Traute Weber betrieben einen kleinen Gemüsebaubetrieb mit traditioneller Wochenmarktbelieferung. In Opperhofen waren Gewächshausflächen gepachtet. 


1994
-Betriebsgründung-
Zusammenschluss der zwei Biobetriebe zur "Biolandhof Tollgrün GbR" am Standort Hüttenberg / Langgöns. Die Betriebsgebäude des Rothofs in Langgöns werden gepachtet. Bewirtschaftete Fläche zu Beginn: 20 ha. Betriebsleiter sind zu diesem Zeitpunkt die beiden Familien der vorherigen Betriebe: Gerhard Knies & Eva Lienenlüke sowie Traute & Volker Weber.
bis 1996 Aufbau von drei Folientunneln zum geschützten Anbau von Gewächshauskulturen.
2003Traute und Volker Weber verlassen die Gesellschaft um sich vollständig der Vermarktung von Biogemüse widmen zu können.
2009
-Hofkauf-
Erweb des Rothofs durch Gerhard Knies und Eva Lienenlüke.
2013
-Baumaßnahmen-
Überdachung des alten Fahrsilos als Maschinenunterstand und zur geschützten Lagerung.
2014Der Biolandhof Tollgrün besteht nun seit 20 Jahren. Die Anbaufläche konnte im Laufe der Jahre kontinuierlich auf ca. 100 ha erweitert werden. Ende 2014 tritt Christoph Knies anstelle von Eva Lienenlüke in die GbR ein.